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Eigentlich sollte es heute via Frankfurt nach Buenos Aires mit Lufthansa gehen. Tja, aber leider hatte die Lufthansa – unser tolles Aushängeschild – ihren Flieger falsch betankt. Um 23 Uhr und 38 Sekunden hat uns der Kapitän mitgeteilt, dass wir zwar auf der Startbahn stehen, aber der Lotse ihm keine Startfreigabe mehr gibt. Zu spät. Nachtflugverbot FRA.

So geht es jetzt mit 16 Std. und 18 Minuten Verspätung nach Buenos Aires und gleich weiter nach Ushuaia, wo ich total übermüdet ankommen. Jetzt heißt es erst einmal organisieren, da ich eine Gruppe von 25 Mitstreitern für die Tour auf der MV Plancius zu betreuen habe. Gott sei dank sind alle im gleichen Hotel und einige haben schon auf mich gewartet. Es dauert nicht lange und ich habe fast alle persönlich gesprochen. Na, dann kann ich mich erst einmal stärken und ein Spätnachmittag-Mittagessen einnehmen. Das anschließende kleine „Schönheitsschläfchen“ eingeschlossen.

Am Tag der Abreise mit unserem Schiff ist noch einmal Stadtbummel angesagt. Die Einschiffung ist erst für den späten Nachmittag angesagt. Gegen 17 Uhr werden wir an Bord gehen. Was macht man in einem Ort, denn man in kurzer Zeit schon mehrfach durchlaufen hat? Ushuaia ist nicht groß, aber es hat viele Bars und Restaurants und man kann sich auch gut durch den Tag essen und trinken…..

Als wir endlich auf der MS Plancius den Hafen verlassen und gen Osten unterwegs sind, hat vermutlich keiner der mit mir reisenden noch wirklich Apettit auf das Abendessen….. aber auf alle Fälle eine riesen Vorfreude auf die anstehende Reise. Wir freunen uns jetzt erst einmal auf die Falklandinseln, die eine Tagesreise von uns entfernt warten…

Am nächsten Tag ist erst einmal eine Stadtbesichtigung angesagt. Ushuaia ist nicht besonders groß, aber sehr touristisch und entsprechend viele Geschäfte und auch kleine Sehenswürdigkeiten gibt es. Doch bereits nach kurzer Zeit bin ich einmal rauf und runter der Hauptstraße alles abgelaufen. Der Nachmittag wird interessanter, denn da ist eine Tour in den Tierra del Fuego National Park angesagt. Mit dem Bus geht es in den heutigen Nationalpark. Hier wurden vor mehr als 100 Jahren noch in großem Stil Wälder abgeholt. Dafür hat man extra eine kleine Schmalspurbahn gebaut. Diese diehnt heute als Touristenattraktion und es geht mit dem „End of the World Train“ durch den Park. Eine kleine Einstimmung für unsere Reise: Viel fahren, sitzen und staunen. Zeit zum Wandern ist leider keine, denn der Park wäre sehr eindrucksvoll und ideal dafür. Denoch ist Tour sehr empfehlenswert. Die Landschaft spektakulär und man erfährt so einiges über das Leben der ersten Siedler. Sie waren Strafgefangene, die hier Holz abgebaut haben. Dabei wurden die Gleise einfach neu verlegt, sobald kein Baum mehr in erreichbarer nähe zu fällen war. Somit konnte großflächig Holz in den Hafen Ushuaia transportiert werden. Heute darf sich die Region erholen und der Wald wächst langsam nach. Auch wenn es durch das kühle Klima viel länger dauert bis die Bäume stattliche Ausmaße angenommen haben.

Weitere Infos: www.waterworld.at

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