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Eigentlich sind es weniger als 100 Kilometer vom Flughafen Cebu in Mactan, doch gefühlte eine Million Tricycle rund um die Hauptstadt der Insel machen das Vorwärtskommen zu einer echten Herausforderung. Unser Fahrer ist ein Künstler, wie er so im quirligen Durcheinander von Menschen, Tricyles und Autos ohne anzuecken durchkommt. Nach drei Stunden ist es geschafft und wir fahren durch das Tor in eine kleine, wunderschöne Anlage. Das holländische Paar Desiree Pullens und Arie Hoogendoorn haben sich mit diesem Anlage einen Traum erfüllt, ihr eigenes Tauchresort.

Obwohl sehr klein, ist die Anlage wunderschön gestaltet. Rund um einen kuscheligen Pool sind steinerne Wege, kleine Mauern und eine traumhafte Gartenanlage. Die Wege sind kurz und die Tauchbasis direkt unterhalb der Bungalows direkt am Wasser. Die nahegelegenen Tauchplätze sind mit den Tauch-Bancas in wenigen Minuten zu erreichen. Selbst zur beliebten Insel Pescador ist es nur eine gute viertel Stunde zu fahren.

Die Sardinen sind leider nicht mehr dort anzutreffen, denn sie sind umgezogen und leben jetzt direkt an der Küste vor Moalboal, gerade mal fünf Minuten mit dem Boot entfernt. Wir sind hierher gekommen um mit eigenen Augen diese fantastisch große Masse an Fisch zu erleben. Unterhalb des gewaltigen Schwarms wird es beinahe Nacht dunkel, so viele Fische sind es. Wie viele Millionen Fische das wohl sind?

Auch ohne Sardinenschwarm hat Pescador Island seinen Scharm nicht verloren. Die Steilwände rund um die Insel fallen überwiegend senktrecht ab. Mehrere Stellen sind über und über mit Weichkorallen bewachsen, so dicht, man könnte  meinen auf den Malediven zu verweilen. Rund um die Insel ist ein Marine Sanctuary, in dem nicht gefischt werden darf. Das sieht man deutlich, denn die Menge an Fisch ist beindruckend. Ich kann mich an den vielen bunten Weichkorallen gar nicht satt sehen, während Sibylle die Makrowelt besonders fasziniert. Als Fotograf würden ich am liebsten mehrfach hierher kommen, denn man braucht Zeit um all die schönen Details zu entdecken. Überhänge, Grotten, riesige Vasenschwämme, kleine Höhlen und so manch seltenen Riffbewohner. Wobei uns beiden auch das Hausriff, gleich vor dem Resort besonders gut gefällt. Hier gibt es Nacktschnecken ohne Ende und auch eine schöne Korallenwelt, wenn auch die Sicht nicht ganz so gut ist, wie rund um Pescador Island. Auf alle Fälle gibt es genug Motive, um einen schönen Tauchurlaub zu verbringen.

Den letzten Tag vor unserer Abreise nutzen wir noch für einen Ausflug zu den nahegelegenen Kawasan Wasserfällen. Mit dem Auto geht es nach Matutinao und dann zu Fuß entlang des Flusses bis hinauf zu den verschiedenen Becken der Wasserfälle. Sie gehören wohl zu den schönsten der Philippinen, was diese wohl auch wissen, denn die Fälle sind gut besucht. Entlang des Flusses und rund um die Becken der Wasserfälle nutzen die Philippinos auch den Touristenrummel für ihre Geschäfte, was die Idylle der Fälle ein wenig einschränkt. Dennoch ist es ein abwechslungsreicher Ausflug. Besonders gefallen uns die vielen Obststände, die im Ort unten die unglaublich leckeren Mangos der Philippinen anbieten. Wer in der Erntezeit Vorort ist, sollte es nicht verpassen diese wohl leckerste Mango der Welt zu kosten.

Alle Infos und Reiseinformationen über das Reiseziel findet man bei Sun and Fun Tauchreisen.

Magic Resorts Moalboal und Bohol.

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